Mamas Marillenknödel
Mamas Marillenknödel
| Zutaten | 1 kg mehlige Kartoffeln 80 gr Butter ein bischen Weizengrieß je nach Bedarf 1 Ei und 2 Eigelb Salz 250 gr Weizenmehl 1 1/2 kg frische Marillen( kleinere bevorzugen, ganz köstliche Marillen kommen aus dem Vinschgau) Würfelzucker 180 gr Butter 140 gr Semmelbrösel Zucker und Zimt oder Biskuitbrösel. |
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| Zubereitung | Die gekochten Kartoffeln abseihen und ein bisschen ausdampfen lassen, aber noch in heißem Zustand schälen. Man sollte nur achten dass die Kartoffeln vom Wasser abgetrocknet sind da der Teig ansonsten zu nass wird. Die Kartoffeln durch die Passiermaschine („flotte Lotte“ wie die Hausfrauen sagen) pürrieren, auf einem Tisch ausbreiten und ein wenig auskühlen lassen. Die Butter in Flocken über die Masse verteilen Grieß, Salz, Eigelbe und Ei beigeben und mit dem Mehl alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Masse ein wenig rasten lassen, den Tisch ein wenig bemehlen und vom Teig ein Stück runter schneiden und es zu einer ca. 4 cm dicken Wurst rollen. Hiervon Stücke abschneiden, ein wenig auseinanderdrücken, die kleinere Marille mit einem halben Würfelzuckerstück gefüllt hineinlegen und schließen. Es sollte nicht zuviel und nicht zuwenig Teig sein. Achten muss man auch, dass keine Öffnungen sind da ansonsten beim Kochen der Knödel auseinander bricht oder der Marillensaft auskocht. Die gefertigten Knödel in kochendem Salzwasser nur ganz leicht 8-10 Minuten ziehen lassen. In der zerlassenen Butter die Semmelbrösel braun rösten. Marillenknödel abtropfen und in den Bröseln wälzen und mit Zimtzucker bestreuen. Man kann auch Biskuitbrösel verwenden, sollte aber den Zucker reduzieren, da es ansonsten zu süß wird. Beim Mehl kann die Menge immer variieren da es von der Konsistenz des Teiges abhängt, beim ersten Versuch sollte man vielleicht einen Knödel formen und im kochenden Wasser testen ob er nicht auseinander fällt so kann man die Mehlmenge immer noch dosieren. Zuviel Mehl ist auch nicht gut, da der Knödel pappig wird und in Südtirol wird der Knödel nur mit der Gabel gegessen oder besser gesagt gebrochen, was bei zuviel Mehl nicht mehr möglich ist, da der Knödel keine Lockerheit mehr hat. Somit hat man auch ein Qualitätskriterium, wenn man in Zukunft Knödel isst. Guten Appetit wünscht Mama Burger vom Hotel Patriarch in Südtirol! |
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